Tschüss … und denkt an das Obst!

Nach über drei wunderbaren und spannenden Jahrzehnten an der Spitze meiner Agenturen, beende ich zum 31. März 2026 meine Werber-Karriere.

Eine Karriere, die mich zu Beginn in die atemberaubende Welt der Sales Promotion für Mondamin Fix Soßenbinder entführte, mir meinen ersten TV-Spot für Frau Antjes Mai-Gouda bescherte und viele schöne Kampagnen unter anderem für Versicherungen (ARAG), Joghurt (Bauer), Butter (Kerrygold), ziemlich viele Getränke (Clausthaler, Radeberger, Bommerlunder, Nordhäuser …) Konzerne (Salzgitter, debitel, Vattenfall), Verbände, Organisationen, NGOs (BUND, Deutscher Tierschutzbund, PKV, Diakonie, DGB) folgen lies.

Und dann waren da noch die Wahlkämpfe, darunter drei Bundestagswahlkämpfe für die SPD, eine Nationalratswahl in Österreich für die ÖVP, sehr, sehr viele Landtagswahlkämpfe für die SPD in zwölf deutschen Bundesländern darunter alleine fünf Landtagswahlen für Hamburg, fünf mal Rheinland-Pfalz, vier mal NRW, vier auch in Berlin sowie Landtagswahlen für die SPÖ in der Steiermark und Kärnten. Nicht zu vergessen der atemberaubende Beginn, mit der ersten und letzten freien Wahl zur Volkskammer in der DDR 1990 und kurz darauf – als doppelter Kulturschock – die Clinton/Gore Kampagne 1992 in den USA. It’s been quite a ride.

Mein Hunger und mein Ehrgeiz waren immer da, aber die Chancen haben mir andere verschafft. Vor allem meine Eltern, die nicht immer ganz nachvollziehen konnten, was das sollte, aber erkannt haben, dass es das einzige war, was ich tun wollte. Und die mich lange unterstützten, bevor die Rechnung aufging. Prof. Gert Weisskirchen, damals MdB im Wahlkreis Rhein-Neckar und Mentor der ersten Stunde, der mich 1989 dem SPD Parteivorstand für die Aufbauarbeit der SPD in der DDR empfahl. Gerhard Hirschfeld, der mir im Verbindungsbüro Ost-Berlin sofort Aufgaben zutraute, die selbst ich mir kaum zugetraut hätte (und das will was heißen). Prof. Dr. Dieter Roth, Direktor der Forschungsgruppe Wahlen und Dozent an der Universität Heidelberg, der mich für ein Fulbright Stipendium in die USA empfahl. Katie McGinty, die mir „Kraut“ 1991 eine Stelle im Büro von Senator Gore in Washington, DC, gab und mich sehr, sehr effizientes Arbeiten lehrte. Joel Odum, der mich 1992 in die Clinton/Gore Kampagne holte und dann natürlich Werner Butter, der mich 1993 bei BUTTER. anstellte und bei dem ich das Werbegeschäft von der Pike auf lernen durfte.

In den folgenden 25 Jahren als Geschäftsführender Gesellschafter von BUTTER. und nochmal acht Jahren als Inhaber meiner Strategieagentur in Berlin, durfte ich über den gesamten Zeitraum meines Berufslebens mit großartigen Menschen zusammenarbeiten. Gemeinsam mit ihnen habe ich alles und mehr erreicht, als ich es mir als junger Mensch aus Wiesloch, der „irgendwie was mit Kampagnen machen“ wollte, je erhofft hatte.

Ein ganz besonderer Dank geht an Rolf Schrickel, der es gewagt hat, mit mir BUTTER. zu übernehmen und auszubauen; an Oliver Lehnen, der wiederum die Fackel bis heute mit seinen tollen Leuten weiter trägt; an mein großartiges Team Stauss, Darius Youssofi, Ben Schneider, Diana Brutjan für ihren Einsatz und ihre Treue und an so viele mehr. Mein Dank geht auch an alle Partner:innen, Kund:innen, Kandidat:innen, die mir die letzten Jahrzehnte über den Weg getraut haben. Und natürlich an meinen Mann Daniel, der mich rund um geglückte oder verunglückte Wahlkämpfe immer emotional aufgefangen hat, indem er Wahltage weiträumig mittels Urlaub umfahren hat. Mit der Begründung, dass ich in diesem Zeitraum angeblich „unerträglich und unausstehlich“ und je nach Verlauf „größenwahnsinnig oder depressiv“ sei – was ich energisch bestreite. Er kann sein Glück noch gar nicht fassen kann, dass ich jetzt 24/7 für ihn da bin. 

Bevor das hier anfängt zu triefen: Ja, ich habe mir das gut überlegt und es ist auch schon seit gut einem Jahr mit den Kollegen so besprochen. Ja, alle haben schon neue gute Jobs, der Agentur geht es auch finanziell gut, ich mache einfach zu. Nein ich werde mich nicht langweilen. Ja, ich halte es durchaus aus, nichts zu tun. Nein, ich werde in kein schwarzes Loch fallen. Ja, die Elefantenrunde mit Hajo Schumacher geht weiter und ja – ich werde auch in Zukunft Beratungsmandate im für mich überschaubaren Ausmaß annehmen, einige laufen bereits auch gemeinsam mit Darius und BUTTER. Speaker-Anfragen etc. wie bisher bitte über das Team von Roland Vestring im London Speaker Bureau.

Wer mich in dieser emotional eigentlich gar nicht schwierigen Zeit unterstützen möchte, kann gerne eines unserer Ferienhäuser auf der wunderschönen Kanareninsel La Palma („Villa Tigotan“ und „Casa Jirafa“) oder unser „Haus Kronseeblick“ in der Uckermark mieten. Die Erlöse gehen – das kann ich garantieren – ohne weitere Overheadkosten direkt an mich. 

Ich bedanke mich beim großen Schicksal, dass es mir vom ersten Arbeitstag an vergönnt war, einer Arbeit nachzugehen, die ich liebe.

Wenn ich Freitags aus der Agentur verschwand, während natürlich alle anderen noch arbeiteten, verwies ich immer auf die Reste unseres Obstkorbes und bat, diese doch bitte mitzunehmen. 

Daraus entstand unsere ritualisierte Verabschiedung, die ich heute gerne mit einem größeren Publikum teile.

Tschüss … und denkt an das Obst!

Das Mega-Giga-Supersexy-Superwahljahr kommt!

Nur ein paarmal werden wir noch wach – heißa, dann ist Wahlzeit! Zugegeben, es war etwas ruhig auf diesem Blog – aber seit der Wahl in Hamburg vom 23. Februar ist ja auch nichts Nennenswertes passiert. Dafür kommt’s 2021 knüppeldick. Baden-Württemberg (März), Rheinland-Pfalz (März), Berlin (Herbst), Mecklenburg-Vorpommern (Herbst), Thüringen (hmm … wann eigentlich?), Sachsen-Anhalt (Juni), eine Pandemie und eine Bundestagswahl obendrauf – welch ein Fest für Spekulationen! Lasst uns beginnen!

Wenn das überstrapazierte Wort jemals Sinn ergab, dann kann man es jetzt anwenden: Die Corona-Pandemie verdient auf jeden Fall die Bezeichnung Disruption. Mehr Disruption war nie. Es ist müßig aufzuzählen, was sich bereits verändert hat, denn wir erfahren es alle gleichzeitig. Ob arm, reich, männlich, weiblich, alt, jung, doof oder gescheit: Die Gleichzeitigkeit der Veränderung ist klassenlos. Die Folgen werden es nicht sein. Aber dazu später.

Dafür, dass sehr viele – und vor allem männliche Journalisten in der Spätblüte ihres Testosteronhaushaltes – die Bundeskanzlerin noch ungefähr bis Mitte Februar lautstark des Platzes verweisen wollten und ihre eigene Partei nicht nur sie als Parteivorsitzende, sondern auch gleich ihre Nachfolgerin mit abgesägt hat, steht Frau Merkel zur Zeit ja doch recht gut da. Man könnte sogar sagen: besser denn je, beliebter denn je und klarer in ihren Ansagen denn je.

Und das hat natürlich Folgen: Die Union notiert in den Umfragen mit 38 % gute 10 Prozentpunkte über ihrer Vor-Corona-Marke, die Grünen sind stark, aber nicht mehr so stark, die SPD dümpelt, und die anderen bemühen sich.

Der volatile Stand der Umfrageentwicklung macht vor allem eines deutlich: Der Austausch fand hauptsächlich zwischen den Grünen und der Union statt. Zu Lasten der Grünen. 2020 war bisher noch kein sehr gnädiges Jahr für die einstige Ökopartei, die heute so viel mehr auf einmal sein will. In Hamburg wurde man im Februar nicht, wie angestrebt, die Nummer 1, sondern verwandelte innerhalb von sechs Wochen einen Gleichstand in den Umfragen in einen 15-Prozentpunkte-Rückstand am Wahltag. Und auch in der Pandemie hörte man selten den Ausruf: „Wenn jetzt nur der Habeck Kanzler wäre – dann liefe das alles besser!“

Der „Rally around the Flag“-Effekt, den viele Landesregierungen, aber vor allem die Bundesregierung, derzeit erfährt – also hohe Zustimmung in Zeiten der Krise – ist dabei keineswegs selbstverständlich – wie der Blick über den Tellerrand in viele andere Länder der Welt zeigt. Und an der Spitze dieser Bundesregierung steht seit 2005 Angela Merkel in ihrer dritten großen Krise nach dem Finanzmarkt-Crash um 2009 und der Flüchtlingsfrage ab 2015. Und die Leute lieben sie genau für diese konzentrierte Arbeit, die man weltweit von ihr gewohnt ist.

Ebenfalls zum Wohle der ganzen Union, aber natürlich vor allem der CSU, macht Markus Söder das, was er am besten kann: Gutes für Markus Söder. Das Ehrliche an ihm ist, dass man sich bei Söder nie fragen muss: Macht er das für das Land oder für sich? Da gibt es nie einen Zweifel. Das schafft Berechenbarkeit und Klarheit. Und der Erfolg gibt ihm in diesem Falle recht, da zufällig beides zusammenfällt. Es ist gut für das Land und es ist gut für Söder. Den Unterschied zur Kanzlerin erkennt man daran, dass er die Öffentlichkeit ungefähr im Faktor 378 im Vergleich zu Merkel sucht – und vor allem immer zwischen drei Stunden und fünfzehn Minuten vor den anderen Ministerpräsident*innen.

Nun stellen sich drei große Fragen in Bezug auf das Superwahljahr 2021:

1. Geht das alles einigermaßen glimpflich aus für das wirtschaftliche und soziale Gefüge in diesem Land?

2. Wie reagieren die Menschen ab dem CDU-Parteitag im Januar, wenn ihnen aufgeht, dass sie 2021 nicht ihre geliebte Kanzlerin wählen können, sondern entweder Merz, Laschet oder Röttgen? Vorausgesetzt natürlich, die CDU schafft es im dritten Anlauf, ihren Bundesparteitag tatsächlich stattfinden zu lassen.

3. Was machen die anderen aus der Lage?

Stand heute ist es nicht unwahrscheinlich, dass die Menschen im Herbst 2021, wenn sie die Wahl zwischen Friedrich Merz oder Armin Laschet und Robert Habeck haben, Olaf Scholz wählen.

Und da wären wir bei dem zweiten großen Gewinner des Jahres. Ein ebenso bereits vielfach abgeschriebener Vizekanzler, der aber im Gegensatz zu seiner Chefin nie seinen Rückzug angekündigt und auch nie eine Kandidatur ausgeschlossen hat. Wofür er heftig kritisiert wurde und was wieder einmal beweist, dass er einfach sehr viel schlauer ist als andere. Gut, dass er das so gut verbergen kann.

Nun wird Olaf Scholz auch 2021 Olaf Scholz sein und die Frage ist, ob das für die Strecke bis Herbst 2021 reicht. Was für Scholz spricht ist, dass Armin Laschet auch Armin Laschet, Friedrich Merz Friedrich Merz und Robert Habeck Robert Habeck bleiben werden. Das scheint eine lösbare Aufgabe zu sein. Vieles hängt sowieso vom weiteren Verlauf der Krise nach der Krise ab.

Habeck hat sich in der Krise bisher als völlig überfordert erwiesen, da man in diesem Fall nicht mit der halbtheoretischen Durchdringung einer vollkomplexen Materie punkten konnte, sondern nur durch Handeln. Das ist nicht seins. Das Comeback wird verhalten ausfallen, sollte nicht noch der Bodensee vor dem Herbst 2021 trockenfallen.

Armin Laschet hat seine Portion Glück mit der überraschenden Wahl zum Ministerpräsidenten von NRW 2017 eigentlich für die nächsten 300 Jahre aufgebraucht. Er gewann damals mit dem zweitschlechtesten Ergebnis der CDU in der Geschichte Nordrhein-Westfalens (33 %). Das schlechteste Ergebnis der Nachkriegsgeschichte hatte vier Jahre zuvor Norbert Röttgen eingefahren (26,3 %). Bis zum aktuellen Pandemie-Plus der CDU verharrte Laschet mit der CDU nach seiner knappen Wahl auch in den Umfragen zwischen 28 und 32 %. Danach segelte auch er auf dem Merkel-Bonus mit bis zu 40% in den NRW-Umfragen – nur um jetzt wieder bei den 33% Ausgangslage angekommen zu sein.

Seine derzeitige Positionierung als rheinisches Pandemie-Rumpelstilzchen scheint wenig zu beeindrucken. Röttgen überwassert derweil auf dem Rettungsring, den ihm Laschet durch ein paar ungeschickte Handgriffe unfreiwillig zugeworfen hat, und kann noch einmal nach Luft schnappen. Friedrich Merz hat als Spitzenkandidat wiederum noch nie eine Wahl gewonnen oder verloren, weil er sich noch nie einem Wahlkampf gestellt hat. Oder korrekter: weil ihn noch nie jemand aufstellen wollte. Seine bisherigen Äußerungen nach dem vorläufigen Ende des vorzeitigen Ruhestandes lassen wenig Hoffnung aufkommen, dass er seine Auszeit für Fortbildungsmaßnahmen genutzt hat. Eher plump als elegant versucht ausgerechnet er, sich jetzt den Grünen anzubiedern.

Im Kandidatenfeld der CDU gilt Merz zu Recht als rechts und auch ein bisschen unmodern. Röttgen und Laschet trennt inhaltlich eigentlich nur, dass sie sich nicht ausstehen können. Auf dem Papier würde also Laschet als amtierender MP des größten Bundeslandes mit einem eher liberalen Profil am ehesten als der Kandidat gelten, der von dem aktuellen Merkel-Plus am meisten für die CDU herüberretten könnte.

Wenn da nicht noch Olaf Scholz wäre. Zweifelsohne wäre niemand besser auf das Kanzleramt vorbereitet als er. Ehemaliger Arbeits- und Sozialminister, zweimal höchst erfolgreich gewählter Länderchef (einmal mit absoluter Mehrheit, einmal knapp darunter), amtierender Finanzminister und Vizekanzler mit Spitzenwerten in allen aktuellen Umfragen. Und übrigens auch schon mit beständig guten Werten vor der Pandemie.

Sollte es Deutschland im internationalen Vergleich einigermaßen gut aus der Krise schaffen, bliebe dennoch genug zu tun, um deren Folgen zu managen. Man muss kein Prophet sein, um dann zu erwarten, dass eine Mehrheit der Deutschen gerne einen erfahrenen, sozialen und liberalen Mann an der Spitze der Republik sehen würde. Einen männlichen Merkel, sozusagen. Das wäre zwar vielen professionellen Beobachtern zu langweilig, aber das hat ja zum Glück noch nie jemanden jenseits der Blase interessiert.

Da die SPD zwar heute keine besonderen Umfragewerte verzeichnet, müsste der OH-MEIN-GOTT-ICH-KANN-DIE-MERKEL-JA-GAR-NICHT-MEHR-WÄHLEN-Effekt mit gut 6 bis 7 Prozentpunkten auf Scholz und die SPD einzahlen, um bei 23 bis 24 % zu landen. Das wären mehr als Schulz 2017, aber auch weniger als Steinbrück 2013 und erscheint damit machbar. In Hamburg lag der Scholz-Bonus im Vergleich zu seiner Partei bei rund 10 Prozentpunkten. Kommt die Post-Merkel-Union auf rund 28 % (-4,5), die Grünen auf 20+X, kann es mit Schmackes sogar für RotGrün reichen, da die FDP in dieser Gemengelage durchaus aus dem Bundestag fliegen kann. Aber auch die Ampel könnte im Frühjahr in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg eine Renaissance erfahren. Die FDP ist ja die institutionalisierte Jo-Jo-Diät in der deutschen Parteienlandschaft. Sollte sie bis zu den Wahlen auch noch eine politische Linie finden, wäre die Ampel durchaus ein Szenario. Es setzt, wie gesagt, einen eher milden Verlauf der wirtschaftlichen Krise voraus. Fällt diese aber heftiger aus, kann es auch einen Ruf geben, dass jetzt die Karten ganz neu gemischt werden wollten. Das wäre aber sicher auch kein Plus für die Grünen, für die, außer bei Umweltkrisen, keine Kompetenzvermutung vorhanden ist.

Und dann gibt es ja auch noch Markus Söder. Er hat nach seiner Klatsche bei der Bayrischen Landtagswahl (-10 Prozentpunkte auf knapp 37 %) zwar dazugelernt – aber vermutlich spielt er gerade sowieso nur. Als Political Animal macht es ihm einfach großen Spaß, als Kanzlerkandidat gehandelt zu werden. Man munkelt, er wäre nicht gänzlich uneitel.

Die SPD ist natürlich auch immer gut für Überraschungen. Selten für positive. Ihr großer Vorteil dieses Mal ist, dass sie schon komplett aufgestellt ist: Neue Parteiführung, moderner Generalsekretär und eine ausreichende Vorlaufzeit, um die Wahlen mit einem eingespielten Team professionell vorzubereiten. Bei der CDU gibt es dagegen bis Januar und danach nur Unruhe, Unsicherheit und möglicherweise auch noch weitere Verwerfungen, die bereits Merkel in den Verzicht und Kramp-Karrenbauer ins Aus getrieben haben. Sachsen-Anhalt aber auch Thüringen haben großes Sprengstoffpotential für die Wählbarkeit der CDU im Westen. Ohne Merkel und den falschen Kandidaten muss da bei 27 % nach unten noch nicht die Grenze liegen.

Zum Auftakt des Superwahljahrs stehen gleich zwei Kracher auf dem Spielplan. In Baden-Württemberg verteidigt ein konservativer Ministerpräsident gegen seine erzkonservative Koalitionspartnerin und in Rheinland-Pfalz eine Sozialdemokratin gegen jemand anderes. Zwei weit über ihre Parteien strahlende Amtsinhaber*innen, die bei ihrer Wiederwahl vor allem einer Partei den Auftakt zum Superwahljahr ordentlich verhageln würden: der CDU. Darauf folgen dann Thüringen und Sachsen-Anhalt – die beiden CDU-Landesverbände mit der höchsten AfD-Nähe. Auch das wird interessant.

Soweit für heute. Der CDU steht ein heißes Frühjahr bevor, auch wenn sie natürlich als große Favoritin für die Bundestagswahl ins Superwahljahr startet. Die SPD und Scholz haben sich eine Underdog-Position erarbeitet, was mehr ist als keine, die Grünen werden den Stresstest bestehen müssen, den sie noch nie bestanden haben und die anderen sind auch noch da.

Ich habe den Eindruck, es werden jetzt in kürzeren Abständen Blogbeiträge folgen.
Es wurde ja auch Zeit, dass endlich wieder was passiert …

Dieser Beitrag erschien erstmals auf richelstauss.de

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