{"id":2659,"date":"2021-08-12T14:41:16","date_gmt":"2021-08-12T12:41:16","guid":{"rendered":"http:\/\/frank-stauss.de\/?p=2659"},"modified":"2021-08-13T18:11:17","modified_gmt":"2021-08-13T16:11:17","slug":"auf-den-kanzler-kommt-es-an-oder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/frank-stauss.de\/index.php\/auf-den-kanzler-kommt-es-an-oder\/","title":{"rendered":"Auf den Kanzler kommt es an. Oder?"},"content":{"rendered":"<p><em>Die fr\u00f6hliche Achterbahnfahrt der Umfragewerte setzt sich auch noch f\u00fcnf Wochen vor dem Wahltag munter fort und es entspannt sich eine Debatte dar\u00fcber, wie sehr denn Personen die Wahl beeinflussen oder aber am Ende doch die politische Grund\u00fcberzeugung den Ausschlag gibt. Nun, das ist eine sehr gute Frage Euer Ehren\u2026<\/em><\/p>\n<p>Am 12. April 2021 \u2013 noch vor den Nominierungen von Armin Laschet und Annalena Baerbock als Kanzlerkandidaten ihrer Partei \u2013 entwarfen wir an dieser Stelle ein Szenario f\u00fcr eine Renaissance von Olaf Scholz und der SPD:<\/p>\n<p><em>\u201eDie Union stichelt sich gegenseitig bis zum Wahltag weiter, S\u00f6der und Laschet pflegen ihren Hass ungefiltert und werfen sich gegenseitig St\u00f6cke zwischen die Beine, die Ost-CDU versinkt weiter im braunen Sumpf und Baerbock\/Habeck reden sich bei den Gr\u00fcnen um Kopf und Kragen.<\/em><\/p>\n<p><em>In diesem Fall \u2013 und er ist nicht ausgeschlossen \u2013 kann Olaf Scholz das machen, was er am besten kann: Olaf Scholz sein. Seri\u00f6s, ernsthaft, erfahren, stabilisierend und nach wie vor sehr beliebt aus Sicht der W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler.<\/em><\/p>\n<p><em>Olaf Scholz notiert seit Jahren stabil im oberen Drittel der beliebtesten Politiker Deutschlands. Er hat zwei Landtagswahlen fulminant gewonnen und Regierungserfahrung wie kein zweiter. Er kann Ende September der richtige Mann zur richtigen Zeit sein, auch wenn es jetzt im April das unwahrscheinlichste Szenario ist.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Seither ist einiges geschehen und man muss schon sagen: Das Ausma\u00df an Dilettantismus der Laschet- und Baerbock-Kampagnen raubt einem den Atem, w\u00e4hrend die Scholz-Kampagne &#8211; von einer \u00fcberfl\u00fcssigen Episode abgesehen \u2013 reibungslos und vor allem konfliktfrei l\u00e4uft.<\/p>\n<p>Nun zeichnet volatile Umfragen vor allem eines aus: ihre Volatilit\u00e4t. Und so z\u00e4h wie sich die SPD Punkt f\u00fcr Punkt an die 20er-Marke heranrobbt, so schnell kann es auch wieder runtergehen. Aber vieles spricht daf\u00fcr, dass CDU\/CSU und Gr\u00fcne die gr\u00f6\u00dferen Probleme vor sich haben.<\/p>\n<p>Viele Erfahrungswerte der Vergangenheit z\u00e4hlen bei dieser Wahl nicht, da es eine solche Wahl in der Vergangenheit noch nicht gab.<\/p>\n<p>Aber der Reihe nach.<\/p>\n<p><strong>Das Besondere dieser Wahl.<\/strong><\/p>\n<p>Hier ein paar bekannte Fakten: Zum ersten Mal in der Geschichte tritt ein:e Amtsinhaber:in nicht mehr an. Es gibt also niemanden an dem man sich abarbeiten kann. Das war noch nie da. Nicht zum ersten Mal in der Geschichte, aber zum zweiten Mal gibt es drei Kanzlerkandidat:innen. Guido Westerwelle hatte sich zwar 2002 auch so bezeichnet (FDP: 7,4%), aber jetzt kommt drittens: Zum ersten Mal in der Geschichte liegen 5 Wochen vor der Wahl drei Parteien tats\u00e4chlich innerhalb der Fehlertoleranz von 3% im Rennen um Platz 1 (siehe Kantar\/Emnid vom 11.8.21: CDU 22%, Gr\u00fcne 21%, SPD 19%).<\/p>\n<p>Die Forschungsgruppe Wahlen bildet in Ihrer Projektion vom 13.8.21 das Rennen der drei noch nicht so eng ab (CDU 26%, SPD 19%, Gr\u00fcne 19%), aber in der politischen Stimmung schon: CDU 26%, SPD 25%, Gr\u00fcne 21%.<\/p>\n<p>Zu den au\u00dfergew\u00f6hnlichen Faktoren z\u00e4hlen nat\u00fcrlich au\u00dferdem die Covid-19 Umst\u00e4nde mit dem besonderen Fokus der Bev\u00f6lkerung auf politisches und staatliches Handeln (oder dessen Ausbleiben) sowie die Hochwasserkatastrophe in Deutschland und die Hitzewelle mit massiven Waldbr\u00e4nden in Europa und eigentlich der ganzen Welt. Da eine breite Mehrheit in Bev\u00f6lkerung und Wissenschaft letztere Entwicklung in Zusammenhang mit dem Klimawandel bringt, ist das nat\u00fcrlich ein Vorteil f\u00fcr die Gr\u00fcnen, die dieses Thema klar besetzen.<\/p>\n<p><strong>Zwei Unbekannte, ein Vize-Amtsinhaber und viel Konsens.<\/strong><\/p>\n<p>In der generell schon un\u00fcbersichtlichen Weltlage und inmitten massiver Transformationsprozesse suchen die Deutschen nun eine neue F\u00fchrung. Und je orientierungsloser die Menschen sind, desto mehr suchen sie nach einem Leuchtturm, der ihnen den Weg weist und einen sicheren Hafen verspricht. Hier kommt der menschliche Faktor ins Spiel. Denn am Ende sind Menschen der Transmissionsriemen zwischen einer immer komplizierter werden politischen Welt und den W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hlern.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich gibt es auch l\u00e4ngerfristige Grund\u00fcberzeugungen bei vielen \u2013 aber gleichzeitig gibt es auch keine un\u00fcberwindbaren Konflikte mehr zwischen den Parteiprogrammen. Wenn Angela Merkel sich am Ende Ihrer 16-J\u00e4hrigen Amtszeit \u00fcber eine Zustimmungsrate von 83% freuen kann (\u201emacht Ihre Arbeit gut\u201c FGW Politbarometer Juli I, KW28), dann zeigt das bereits, wie gering unsere Gesellschaft polarisiert ist. Letztendlich sind alle W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler und die Anh\u00e4nger aller Parteien mit Ausnahme der AfD f\u00fcr diesen generellen Konsens in unserer Gesellschaft. Diese Stabilit\u00e4t zieht sich auch durch die gro\u00dfen politischen Fragen unserer Zeit und wird so von den Parteien auch gespiegelt.<\/p>\n<p>Der Grundkonsens: zumindest in ihrer Programmatik bekennen sich alle Parteien au\u00dfer der AfD zur Bek\u00e4mpfung eines von Menschen gemachten Klimawandels, zur sozialen Marktwirtschaft,\u00a0 zu einer weltoffenen Gesellschaft (au\u00dfer CDU-Ost und AfD), zum \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk (au\u00dfer CDU-Ost und AfD) und nat\u00fcrlich zur demokratischen freiheitlichen Grundordnung (au\u00dfer AfD).<\/p>\n<p>Es gibt also viel Konsens zwischen den Parteien und der Bev\u00f6lkerung. Am Ende geht es um Details. Wir erinnern uns an semantisch \u00e4hnliche Begriffe wie \u201eMindestlohn\u201c oder \u201eLohnuntergrenze\u201c, die faktisch etwas anderes bedeuten, aber dennoch die gleiche Richtung suggerieren. Kurzum: Die gro\u00dfe Polarisierung findet in unserem Land jenseits von Twitter und der BILD nicht statt und daf\u00fcr sollten wir jeden Tag dankbar sein.<\/p>\n<p>Und nun zur\u00fcck zum Wahlkampf:<\/p>\n<p>CDU, CSU, Gr\u00fcne, SPD und in weiten Teilen sogar FDP und Linke bewegen sich innerhalb eines politischen Grundkonsens. Aus diesem gesellschaftlichen Konsens schert nur die AfD aus und wird dabei immer wahnsinniger, weil sie immer wahnsinniger werden muss, um die letzten verbliebenen Wahnsinnigen noch zu erreichen. Denn diese sind in ihrem Wahnsinn schon so weit fortgeschritten, dass sie das W\u00e4hlen \u2013 und vor allem das Briefw\u00e4hlen nicht mehr beherrschen. Erst recht nicht, seit sich herumgesprochen hat, dass die Briefwahlunterlagen einen Nano-Mikro-Gates-Chip enthalten, der sich automatisch bei Ber\u00fchrung implantiert. Das ist ein Insider-Wissen, das ich hier nicht preisgeben sollte und es daher im Flie\u00dftext verstecke.<\/p>\n<p>Wo waren wir? Ach ja: Werden politische Unterschiede nicht mehr massiv wahrgenommen, r\u00fccken die Personen nat\u00fcrlich umso mehr in den Fokus.<\/p>\n<p><strong>Wie stark ist also der Faktor Mensch\/Kanzlerkandidat?<\/strong><\/p>\n<p>Das l\u00e4sst sich nicht genau beziffern, aber er ist betr\u00e4chtlich und nimmt aus meiner Erfahrung eher zu. Aus Landtagswahlen kennen wir das Ph\u00e4nomen schon l\u00e4nger und dort liegen uns auch Daten vor. Damit meine ich nicht die Antworten auf die Frage \u201eW\u00e4hlen Sie eher die Person oder anhand von Themen?\u201c. Auf diese Frage bekommt niemand eine vern\u00fcnftige Antwort, da sich in Deutschland ein Konsens durchgesetzt hat, dass man seine Wahlentscheidung nat\u00fcrlich rational und auf Basis von Themen trifft. Das ist nat\u00fcrlich Bullshit. Es gibt nicht einen einzigen rationalen W\u00e4hler. Das geht rein technisch nicht. Wir sind Menschen und werden immer einen Weg finden, unsere eigene Ratio zu \u00fcberlisten.<\/p>\n<p>Was wir deutlich sehen \u2013 zum Beispiel zuletzt im M\u00e4rz in Rheinland-Pfalz und Baden-W\u00fcrttemberg ist, dass W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler bewusst andere politische Parteien w\u00e4hlen als sonst, weil ihnen Malu Dreyer (SPD) oder Winfried Kretschmann (Gr\u00fcne) wesentlich wichtiger waren als ihre Parteipr\u00e4ferenz. Die SPD in Rheinland-Pfalz lag bei allen Bundestagswahlen der letzten Jahre und auch kommunal deutlich unterhalb der 35,7% vom 14. M\u00e4rz 2021 und hinter der CDU.<\/p>\n<p>Bei Olaf Scholz konnten wir bei seinen beiden h\u00f6chst erfolgreichen Wahlk\u00e4mpfen in Hamburg 2011 und 2015 \u00e4hnliche Effekte sehen. Um 2015 auf die 45,6% vom Wahltag zu kommen, musste Olaf Scholz \u00fcber seine Person rund 10% mehr W\u00e4hler:innen ziehen, als die SPD im Mai 2014 bei den Kommunalwahlen erreichen konnte (35,2%). Das gelang allerdings dann auch bei einer Direktwahlquote von 70% (FGW 15.2.2015).<\/p>\n<p><strong>Der Stand zur BTW 21 Mitte August.<\/strong><\/p>\n<p>Bei Kantar\/Emnid liegen SPD, Gr\u00fcne und CDU\/CSU in Schlagweite der Fehlertoleranz von 3%. Die massive Talfahrt der Union, die Stagnation der Gr\u00fcnen trotz des dominierenden Metathemas Klimaschutz und die Renaissance der SPD haben alle eine einzige Ursache: die Kandidaten.<\/p>\n<p>Armin Laschet war vielen Menschen au\u00dferhalb von NRW nicht bekannt und die Menschen in NRW halten nicht viel von ihm. (Forsa vom 19.5.2021: CDU 25%, Wahlergebnis vom 14.4.2017: 33% &#8211; also 8% runter in 3 Amtsjahren \u2013 und das auch noch als Kanzlerkandidat aus NRW). Jetzt lernen ihn auch die Menschen in Deutschland kennen und halten noch weniger von ihm (ARD Deutschlandtrend 5.8.21 Direktwahl Kanzlerkandidat: Laschet 20%, also -8% zum Vormonat).<\/p>\n<p>Armin Laschet hat in den wenigen Wochen seiner Kandidatur die CDU\/CSU von 35% Mitte Februar auf 22% Anfang August abgesenkt (Kantar\/Emnid). Das ist beachtlich, wenn auch nicht unerreicht. Angela Merkel hatte ihre Partei von 49% im Juni 2005 auf 35% am Wahltag im September 2005 runtergerockt. Zur Wahrheit geh\u00f6rt auch: Es ging von Juni an immer weiter runter f\u00fcr Merkel. In den letzten Umfragen vor der Wahl notierte sie noch bei 41-43%. Im August 2017 notierte die Union noch bei 40% (FGW 11.8.17), heraus kamen 32,9%. Also nochmal minus 7%. Und das war Angela Merkel. Sollte die Union sich also Sorgen machen? Ich denke, das kann nicht schaden.<\/p>\n<p>Annalena Baerbock hat die Chance vertan, ihrer Partei und ihren politischen Anliegen einen Dienst zu erweisen und die Kanzlerkandidatur zur\u00fcckzugeben. Sie liegt im Politikerranking der Forschungsgruppe Wahlen heute auf dem letzten Platz und als einzige \u2013 neben Armin Laschet auf dem vorletzten Platz \u2013 im negativen Bereich. Ihre Rettung: Die Gr\u00fcnen werden in jedem Fall ein tolles Ergebnis holen. Alle \u00e4u\u00dferen Umst\u00e4nde \u2013 Flut, Br\u00e4nde, D\u00fcrre, Starkregen \u2013 sprechen f\u00fcr die \u00d6ko-Partei. Weshalb sie ja jetzt auch klar in F\u00fchrung liegen sollte. Sie tut es nicht weil ihre Kandidatin das verhindert.<\/p>\n<p>Baerbock und Laschet haben au\u00dfer ihrer Unbeliebtheit eine weitere Gemeinsamkeit: Sie haben vermeintliche bessere Kandidaten im eigenen Lager \u2013 die sie auch beide h\u00f6chstpers\u00f6nlich verhindert haben. Unionsw\u00e4hler sind nicht nur sauer auf Laschet, weil er kein guter Kandidat ist, sondern weil er ihren Lieblingskandidaten S\u00f6der verhindert hat. Das gleiche gilt f\u00fcr Baerbock, die Habeck verhindert hat. Das nehmen ihr viele Gr\u00fcnen W\u00e4hler:innen ebenso \u00fcbel. Im zitierten Politkerranking der Forschungsgruppe Wahlen folgen der unerreichbaren Nummer 1 Merkel, dann S\u00f6der, Scholz und Habeck auf den Pl\u00e4tzen 2-4. W\u00e4hlbar ist davon als Kanzlerkandidat nur Scholz.<\/p>\n<p>Und so sind wir zum Ende dieses langen Blogs bei Scholz. Er lauert mit einem schlumpfigen L\u00e4cheln auf dem Gesicht auf die Fehler der anderen und kann geradezu zusehen, wie ihm Laschet und Baerbock die irritierten W\u00e4hler:innen zutreiben. Noch nicht in Scharen, aber kontinuierlich.<\/p>\n<p>Wie erw\u00e4hnt, muss er schon deutlich \u00fcber seiner Partei liegen, damit sich das auf deren Konto zeigt, aber das tut es. Und er auch. Denn er baut seinen Direktwahlvorsprung st\u00e4ndig aus. Er ist der Vize-Kanzler und damit am n\u00e4chsten zu einem Amtsinhaberbonus. Die SPD, das muss man immer wieder betonen \u2013 ist bei den W\u00e4hler:innen nicht per se in Misskredit. Sie hat ihnen auf Bundesebene aber in den letzten Jahren kein attraktives Angebot unterbreitet. Die SPD wird nach wie vor als \u201eeine Partei, die ich grunds\u00e4tzlich w\u00e4hlen k\u00f6nnte\u201c von rund 35% der W\u00e4hlerInnen genannt. Sie braucht davon aber nur um die 22-23%. Das ist machbar. Und Stand heute ist sogar der 1. Platz wieder drin. Denn je n\u00e4her der Wahltag r\u00fcckt, desto verzweifelter werden die Unionsw\u00e4hler:innen aber auch manche bei den Gr\u00fcnen, die mit Laschet und Baerbock einfach nicht klarkommen.<\/p>\n<p>Der Weg von Merkel-W\u00e4hler:innen zu Olaf Scholz ist kein weiter. Das ist machbar. Au\u00dferdem k\u00f6nnten wir eine Demobilisierung der Unionsw\u00e4hlerInnen erleben und ein Abdriften dieser zu FDP und Freien W\u00e4hlern. Zur Erinnerung: Die Freien W\u00e4hler sitzen seit M\u00e4rz im Landtag von Rheinland-Pfalz aufgrund der Schw\u00e4che der dortigen CDU. Die starken Werte der FDP sind auch nur durch die fehlende Bindungskraft Laschets zu erkl\u00e4ren. Bei einem Kandidaten S\u00f6der w\u00e4re die FDP einstellig.<\/p>\n<p>Ja, so sieht es aus, liebe Leute.<\/p>\n<p>Schlie\u00dfen wir in diesen unruhigen Zeiten doch mit einem Bekenntnis zur Klarheit. Aus Hamburg 2011. Und Gr\u00fc\u00dfe!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/frank-stauss.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/OS_Klarheit.png\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-2660\" src=\"http:\/\/frank-stauss.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/OS_Klarheit-300x215.png\" alt=\"OS_Klarheit\" width=\"364\" height=\"261\" srcset=\"https:\/\/frank-stauss.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/OS_Klarheit-300x215.png 300w, https:\/\/frank-stauss.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/OS_Klarheit-150x107.png 150w, https:\/\/frank-stauss.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/OS_Klarheit-768x549.png 768w, https:\/\/frank-stauss.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/OS_Klarheit-1200x858.png 1200w, https:\/\/frank-stauss.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/OS_Klarheit.png 1730w\" sizes=\"(max-width: 364px) 85vw, 364px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Fotograf: Domink Butzmann, Agentur: BUTTER.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die fr\u00f6hliche Achterbahnfahrt der Umfragewerte setzt sich auch noch f\u00fcnf Wochen vor dem Wahltag munter fort und es entspannt sich eine Debatte dar\u00fcber, wie sehr denn Personen die Wahl beeinflussen oder aber am Ende doch die politische Grund\u00fcberzeugung den Ausschlag gibt. 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