{"id":1432,"date":"2016-03-18T10:19:43","date_gmt":"2016-03-18T08:19:43","guid":{"rendered":"http:\/\/frank-stauss.de\/?p=1432"},"modified":"2016-03-22T11:48:50","modified_gmt":"2016-03-22T09:48:50","slug":"das-leuchtende-land-fortschrittspreis-der-berliner-republik-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/frank-stauss.de\/index.php\/das-leuchtende-land-fortschrittspreis-der-berliner-republik-2016\/","title":{"rendered":"Das leuchtende Land. Fortschrittspreis der Berliner Republik 2016"},"content":{"rendered":"<p><strong>Rede zur Entgegennahme des Fortschrittspreises der Zeitschrift <a href=\"http:\/\/www.b-republik.de\/startseite\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Berliner Republik<\/span><\/a>, Berlin, Filmhaus am Potsdamer Platz, den 17.3.2016.<\/strong><\/p>\n<p>Lieber Heiko Maas, herzlichen Dank f\u00fcr Deine wunderbare Laudatio. Es macht mich besonders stolz, dass Du heute hier bist. Denn als in Dresden die schrecklichen Demonstrationen begannen, warst Du das erste Mitglied der Bundesregierung, das klar und deutlich Stellung bezogen hat. Du warst damit Orientierungspunkt, ein Leuchtturm f\u00fcr alle, die auf ein klares Zeichen gewartet haben. Das war wichtig und daf\u00fcr danke ich Dir.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich Danke ich der Jury und \u00fcberhaupt allen Macherinnen und Machern der Berliner Republik, die als wichtiges Debattenmagazin nun schon \u00fcber eineinhalb Jahrzehnte ein unersetzliches Forum ist, ein Impulsgeber f\u00fcr Vordenker und Nachdenker in dieser Republik. Heute versuche ich auch einmal, einige Denkanst\u00f6\u00dfe zu formulieren.<\/p>\n<p><strong>Es ist erstaunlich, wie viele Dinge wir alle f\u00fcr selbstverst\u00e4ndlich halten, die es so lange noch gar nicht gibt.<\/strong> Zumindest, wenn man die Strecke etwas ausdehnt. Und was sind schon zwanzig, f\u00fcnfzig oder auch hundert Jahre in der Geschichte unseres Landes, Europas oder der Menschheit? Dabei meine ich nicht die offensichtlichen Dinge, \u00fcber die wir alle sprechen \u2013 Europa, offene Grenzen, Demokratie, Frieden. Ich meine die kleineren Ver\u00e4nderungen, die schleichenden Widerspr\u00fcche in jedem von uns.<\/p>\n<p>Wir beklagen aussterbende Fu\u00dfg\u00e4ngerzonen und kaufen im Internet.<\/p>\n<p>Wir bedauern den Lohn und die Arbeitstaktung von Paketboten, klicken aber auf Samstagslieferung.<\/p>\n<p>\u201eLandlust\u201c ist eine der erfolgreichsten Zeitschriften der letzten Jahre \u2013 aber die l\u00e4ndlichen Regionen sterben aus.<\/p>\n<p>Journalisten werfen den Volksparteien mangelnde Bindungskraft vor und schreiben f\u00fcr Zeitungen, die keiner mehr kauft.<\/p>\n<p>Wir sagen oder h\u00f6rten S\u00e4tze wie:<\/p>\n<p>\u201eDas Internet f\u00fchrt uns direkt in den \u00dcberwachungsstaat \u2013 das habe ich schon vor drei Jahren gepostet.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDie Wahlbeteiligung sinkt immer weiter (oder doch nicht mehr?)\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch geh auf Nummer sicher mit einer Lebensversicherung.\u201c<\/p>\n<p>\u201eBei Autos macht uns keiner was vor.\u201c<\/p>\n<p>\u201eJunge, studieren kannst Du immer noch &#8211; mach erst mal eine Banklehre.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas Altersheim von der Oma zahlen wir mit ihrem H\u00e4uschen.&#8220;<br \/>\n&#8222;Omas H\u00e4uschen will keiner kaufen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas Handy bleibt aus dem Schlafzimmer!\u201c<\/p>\n<p>\u201eIntegration ist das Wichtigste!&#8220;<br \/>\n&#8222;Nina hat nur f\u00fcnf deutsche Mitsch\u00fcler.\u201c<\/p>\n<p>Und so weiter und so fort.<\/p>\n<p>Ich werte das alles nicht. Es ist so. Und kaum einer von uns ist konsequent genug, ohne Widerspr\u00fcche auszukommen.<\/p>\n<p>Die Erde dreht sich rasant. Kontinente verschmelzen digital, Giganten wanken, neue Giganten entstehen, Dinge verschwinden, neue kommen. Immer schneller.<\/p>\n<p>Das ist so. Und nur die wenigsten von uns werden sich auf eine autarke Wasserb\u00fcffelfarm in der Uckermark fl\u00fcchten k\u00f6nnen. Oder wollen.<\/p>\n<p>Was wir in unserem Land \u2013 und nicht nur in unserem \u2013 erleben, ist eine Verunsicherung, die sehr viele Menschen umtreibt \u2013 selbst diejenigen, denen es sehr, sehr gut geht.<\/p>\n<p>Es ist eine Verunsicherung, die Menschen in Zeiten des Umbruchs bef\u00e4llt und die nachvollziehbar ist. Vor allem aber ist es eine Verunsicherung, die schon vorhanden war, bevor auch nur ein einziger Fl\u00fcchtender sich aus Syrien auf den Weg machte. Sie ist sogar schon l\u00e4nger da, als es den B\u00fcrgerkrieg in Syrien \u00fcberhaupt gibt.<\/p>\n<p>Sie hat mit einem sich immer schneller drehenden Ver\u00e4nderungstempo zu tun, das bisher felsenfeste Anker im Leben der Menschen ersch\u00fcttert.<\/p>\n<p>Es sind viele kleine Dinge \u2013 die weder auf dem Radar der Medien noch der Parteien wirklich messbar sind.<\/p>\n<p><strong>Sicherheiten gehen verloren:<\/strong><\/p>\n<p>In Zeiten der Niedrig- oder sogar Negativzinspolitik schmilzt Erspartes. Gleichzeitig verlieren in vielen Regionen und St\u00e4dten Immobilien deutlich an Wert und des Deutschen liebstes Kind \u2013 die Lebensversicherung geht den Bach runter.<\/p>\n<p>In vielen Bundesl\u00e4ndern \u2013 nicht nur im Osten \u2013 beobachten wir massive Binnenmigration. Attraktive St\u00e4dte platzen aus den N\u00e4hten und auf dem Land bleiben die Alten ohne Arzt und Apotheke, ohne Bus und zum Teil auch immer noch ohne Internet.<\/p>\n<p>Unsere Automobilindustrie eilt von Rekord zu Rekord und dennoch fragen sich viele: Wie lange noch? Werden wir am Ende zur verl\u00e4ngerten Werkbank vom Silicon Valley?<\/p>\n<p>Es gibt noch ganz viele kleine und gro\u00dfe Verunsicherungen, die ich heute gar nicht alle aufz\u00e4hlen will, denn im Grunde geht es dann wieder um die gro\u00dfen Fragen:<\/p>\n<p>Wie wollen wir morgen leben und arbeiten?<\/p>\n<p>Wie kann der digitale Wandel uns auch beim demographischen Wandel helfen?<\/p>\n<p>Wie wird Deutschland wirklich ein modernes, offenes Einwanderungsland, in dem Menschen mit Migrationshintergrund einfach Deutsche sind?<\/p>\n<p>Wie organisieren wir sozialen Zusammenhalt in Zeiten des Umbruchs?<\/p>\n<p>Wie geben wir jeder Form von Familie die Unterst\u00fctzung, die sie braucht? Und das ist nicht immer Geld!<\/p>\n<p>Auch das ist nur ein Ausschnitt.<\/p>\n<p><strong>Das alles ist doch wahnsinnig spannend!<\/strong><\/p>\n<p>Lasst uns \u00fcber den Tellerrand hinaus blicken. Lasst uns offen diskutieren, wie andere L\u00e4nder etwas geschafft haben, wo manche schon weiter sind als wir und manche Fehler gemacht haben, die wir vermeiden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Und da es ja eine &#8222;lockere Verbindung&#8220; zwischen der &#8222;Berliner Republik&#8220; und der SPD gibt, m\u00f6chte ich diesen Teil der Rede auch als Appell an meine gute alte SPD formulieren:<\/p>\n<p>Lasst uns eine Partei sein, die offen ist f\u00fcr Ideen, ohne Scheuklappen durch die Welt geht, und die Entwicklungen einordnet in ihr Wertefundament, das so zeitlos und so dringlich ist, wie am ersten Tag.<\/p>\n<p><strong>Freiheit, Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und Solidarit\u00e4t. Wie schreibe ich diese Werte fort in einer Welt, die sich scheinbar immer schneller dreht?<\/strong><\/p>\n<p>Nun \u2013 gerade weil die Welt sich immer schneller dreht, ist Haltung immer wichtiger.<\/p>\n<p>Lasst uns nicht zu den zeternden Alten aus der Muppet-Show werden, die alles gut fanden, was einmal war und alles schlecht finden, was morgen kommt.<\/p>\n<p>Das k\u00f6nnen wir nicht sein.<\/p>\n<p><strong>Wir Sozialdemokraten haben die Zukunft immer umarmt, sie gestaltet, und versucht, sie nach unseren Wertevorstellungen zu verbessern.<\/strong><\/p>\n<p>Und das ist uns verdammt nochmal auch gelungen.<\/p>\n<p><strong>Dieses Land ist heute demokratischer, offener, moderner, erfolgreicher, freier und attraktiver als es sich jede Generation vor der unseren h\u00e4tte tr\u00e4umen lassen. Deutschland ist heute das leuchtende Land in der Welt \u2013 Vorbild f\u00fcr Millionen, wenn nicht Milliarden von Menschen \u2013 ein Sehnsuchtsort. Und das bei diesem Wetter!<\/strong><\/p>\n<p>Das ist zu gro\u00dfen Teilen der SPD zu verdanken.<br \/>\nDas werden wir weiter fortschreiben.<\/p>\n<p><strong>Ich glaube an die Kraft der sozialen Demokratie.<\/strong><br \/>\nIch glaube daran, dass sie die besten Antworten auf die Fragen unserer Zeit geben kann.<\/p>\n<p>Aber ich habe keinen Bock darauf, dass wir mit manchen Themen nur noch als Vorletzte vor der CDU aufschlagen und andere den Weg bereiten lassen. Das kommt leider auch noch vor. Etwa bei der Homoehe und mit der kenne ich mich aus.<\/p>\n<p>Lasst uns wieder wach im Kopf werden. Lasst uns diese so spannende Welt neugierig betrachten. Die Chancen erkennen, die Menschen mitnehmen, auch an manchen Stellen wieder mutig den Weg bereiten f\u00fcr eine neue Fortschrittspolitik im 21. Jahrhundert.<\/p>\n<p>Politik ist h\u00e4ufig Kompromiss. Das wei\u00df ich.<br \/>\nWer mich kennt, wei\u00df auch, dass ich Kompromisse aushalten kann.<br \/>\nSie sogar zu sch\u00e4tzen wei\u00df.<br \/>\nIch bin verheiratet.<\/p>\n<p>Aber als Sozialdemokrat sage ich auch: Es gibt unersch\u00fctterliche Grunds\u00e4tze meiner \u00dcberzeugung, an denen gibt es nichts zu r\u00fctteln.<br \/>\nDa gibt es keinen Kompromiss.<br \/>\nUnd auch kein Zur\u00fcckweichen.<br \/>\nUnd auch kein Verst\u00e4ndnis.<\/p>\n<p>Diese unsere Partei ist von Frauen und M\u00e4nnern gegr\u00fcndet worden, die sich auch kompromisslos auf den Weg gemacht haben, ihr Land zu \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Sie haben f\u00fcr eine Sache gek\u00e4mpft, auch wenn sie aussichtslos schien.<\/p>\n<p>Sie haben f\u00fcr Themen und Programme gek\u00e4mpft, obwohl sie anfangs keine Mehrheitsmeinung waren.<\/p>\n<p><strong>Die SPD ist die progressive Kraft in der Geschichte Deutschlands.<br \/>\n<\/strong>Sie darf nicht zur pragmatischen Kraft in der Geschichte Deutschlands verkommen.<br \/>\nSie darf nicht beliebig werden.<\/p>\n<p>Sie wurde nicht gegr\u00fcndet von M\u00e4nnern und Frauen, die sich gesagt haben: \u201eWarum sollen wir denn eine Partei gr\u00fcnden \u2013 es gibt doch gar keine Demokratie?\u201c<\/p>\n<p>Sie haben nicht gesagt: \u201eWof\u00fcr brauchen wir denn einen Kanzlerkandidaten, wir haben doch einen Kaiser.\u201c<\/p>\n<p>Willy Brandt hat nicht gesagt: \u201eDas mit der Ostpolitik, das lassen wir lieber sein, der G\u00fcllner sagt, das ist nicht mehrheitsf\u00e4hig.\u201c<\/p>\n<p>Progressiv ist progressiv<br \/>\nund konservativ ist konservativ.<br \/>\n<strong>Gestern k\u00f6nnen die anderen besser!<\/strong><\/p>\n<p>Ich komme aus der Werbung, aber ich verfluche den Tag, als Politiker begonnen haben, \u00fcber Zielgruppen, Potentiale und Framing zu sprechen.<br \/>\nDas ist nicht euer Job!<br \/>\nDas ist mein Job!<br \/>\nH\u00f6rt auf damit!<\/p>\n<p>Es ist nicht euer Job, immer die Mehrheitsmeinung zu repr\u00e4sentieren. Wie sollte das auch funktionieren? Wenn die Mehrheit Faschisten sind, werden wir dann auch Faschisten?<\/p>\n<p>Macht, was euch euer Herz sagt.<br \/>\nMacht, was ihr f\u00fcr richtig haltet.<br \/>\nSeid kompromisslos, wo es keine Kompromisse gibt.<\/p>\n<p>Und entwickelt eine Politik auf der H\u00f6he der Zeit &#8211; aber auf Basis der Werte, f\u00fcr die wir stehen. Werbt f\u00fcr eure Politik, auch wenn es zun\u00e4chst keine Zustimmung gibt, und gewinnt die Zustimmung der Menschen.<\/p>\n<p>Und was mir ganz besonders am Herzen liegt:<br \/>\nAuf die Menschen zu h\u00f6ren ist das eine.<br \/>\nIhnen nach dem Mund zu reden das andere.<\/p>\n<p>Wir werden Menschen auf unserem Weg verlieren und wir werden neue gewinnen. Das ist so. Wir k\u00f6nnen und wir sollten aber auch nicht jedem hinterherlaufen.<\/p>\n<p><strong>\u201eDer Mensch als Schaf&#8230;\u201c <\/strong>&#8230;ist ein Blick vieler Meinungsbildner auf die gro\u00dfe Masse. Das ist nicht mein Blick. Der Mensch als Schaf, das einen H\u00fcter braucht, einen Wachhund und Schutz. Das Schaf, das nicht f\u00fcr voll genommen werden kann und aus Angst Dinge tut, die ihm am Ende schaden.<\/p>\n<p>Nein. Der Mensch ist kein Schaf. Und sollte auch nicht so behandelt werden. Wer am 13. M\u00e4rz AfD gew\u00e4hlt hat, der wusste, was er tat. Der wollte nicht \u201eeinen Weckruf an die Politik senden.\u201c Der Mensch, der am 13. M\u00e4rz AfD gew\u00e4hlt hat, der wollte nicht seine Unsicherheit zum Ausdruck bringen, sondern Wut und Ausgrenzung. Der wusste, was er tat. Der kannte die \u201eSchie\u00dfbefehl\u201c- Debatte, der wusste um die toten Kinder auf dem Fl\u00fcchtlingstreck, der wusste um den Terror, dem manche Minderheiten schon heute in Regionen Deutschlands ausgesetzt sind, der wusste um brennende Fl\u00fcchtlingsheime mitten in einem der reichsten L\u00e4nder der Welt. Am 13. M\u00e4rz AfD zu w\u00e4hlen war kein Protest, kein Signal, kein Weckruf sondern einfach nur niedertr\u00e4chtig, w\u00fcrdelos und menschenverachtend.<\/p>\n<p>AfD-W\u00e4hler sind erwachsene Menschen im wahlf\u00e4higen Alter und keine Opfer. Die Opfer sitzen vor oder sogar in Europa im Dauerregen vor Stacheldrahtz\u00e4unen, bewaffneten Grenzsch\u00fctzern und neuen Mauern oder in Fl\u00fcchtlingsheimen auf die Brands\u00e4tze fliegen.<\/p>\n<p>Also lasst uns auch erwachsen mit den AfD-W\u00e4hlern umgehen.<br \/>\nZeigt Haltung.<br \/>\nSeid deutlich.<br \/>\nBietet den Menschen in verwirrenden Zeiten Orientierung, denn das ist es, wonach sie suchen. Widersprecht, wo widersprochen werden muss und biedert euch um Himmels Willen nicht an.<\/p>\n<p>K\u00e4mpft wieder f\u00fcr Ideale.<br \/>\nUnd wenn am Ende eine Regierungsbeteiligung steht, ist das gut.<br \/>\nAber k\u00e4mpft nicht f\u00fcr Regierungsbeteiligungen auf Kosten von Idealen, denn dann werdet ihr am Ende alles verlieren.<\/p>\n<p>Kommt aus euren Lagern \u2013 den rechten, den linken, den mittigen. Vereint euch wieder hinter dem Gedanken, Zukunft zu gestalten. Diese Zeiten fordern keine Fl\u00fcgelk\u00e4mpfe sondern Gemeinsamkeit und Miteinander. Nehmt das bitte ernst. Deutschland braucht jetzt <strong>eine<\/strong> Sozialdemokratie und nicht zwei, drei oder vier!<\/p>\n<p>Schreibt die Geschichte der Zukunft und lebt nicht in den Geschichten, den Konzepten, den Rezepten, den Gr\u00e4ben, den Antr\u00e4gen und den Antworten von gestern.<\/p>\n<p>Deutschland braucht euch, eure Ideen, eure Werte f\u00fcr morgen! Macht unsere Partei wieder zur offenen, spannenden, lustvollen und zukunftsoptimistischen Kraft. Dann kommt der Erfolg von ganz alleine.<\/p>\n<p>Mit euch &#8211; mit uns &#8211; zieht die neue Zeit!<\/p>\n<p>Herzlichen Dank.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rede zur Entgegennahme des Fortschrittspreises der Zeitschrift Berliner Republik, Berlin, Filmhaus am Potsdamer Platz, den 17.3.2016. Lieber Heiko Maas, herzlichen Dank f\u00fcr Deine wunderbare Laudatio. Es macht mich besonders stolz, dass Du heute hier bist. Denn als in Dresden die schrecklichen Demonstrationen begannen, warst Du das erste Mitglied der Bundesregierung, das klar und deutlich Stellung &hellip; <a href=\"https:\/\/frank-stauss.de\/index.php\/das-leuchtende-land-fortschrittspreis-der-berliner-republik-2016\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eDas leuchtende Land. 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