{"id":1416,"date":"2016-03-14T17:08:27","date_gmt":"2016-03-14T15:08:27","guid":{"rendered":"http:\/\/frank-stauss.de\/?p=1416"},"modified":"2016-03-17T16:52:05","modified_gmt":"2016-03-17T14:52:05","slug":"am-ende-einer-langen-kampagne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/frank-stauss.de\/index.php\/am-ende-einer-langen-kampagne\/","title":{"rendered":"Am Ende einer langen Kampagne."},"content":{"rendered":"<p><em>Aus \u00fcber 10% R\u00fcckstand in drei Monaten einen Vorsprung von 4,4 % rauszuholen gelingt wohl nur der einzigartigen Malu Dreyer. Allerdings mit etwas Unterst\u00fctzung von Julia Kl\u00f6ckner, Horst Seehofer und einem l\u00f6chrigen Eimer.<\/em><\/p>\n<p>An dieser Stelle werde ich nicht die ganze Geschichte der Malu-Dreyer-Kampagne erz\u00e4hlen, da es sich um eine sehr lange Geschichte handelt. Vielleicht mache ich das sp\u00e4ter einmal. Es ist auch nicht nur eine Geschichte von drei Monaten, sondern eher von zweieinhalb Jahren. Eine Geschichte, in die auch die lange &#8222;<a href=\"http:\/\/www.spd-ludwigshafen.de\/index.php?mod=content&amp;menu=1001&amp;page_id=12924\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Unser-Land-von-Morgen-Tour<\/span><\/a>&#8220; geh\u00f6rt, in der die Ministerpr\u00e4sidentin intensiv \u00fcber Zukunftsthemen sprach und diskutierte und sich ein wirtschaftspolitisches Profil erarbeitete. Zu der Geschichte geh\u00f6rt auch Malu Dreyers Buch &#8222;<a href=\"https:\/\/www.luebbe.de\/quadriga\/buecher\/politik-und-gesellschaft\/die-zukunft-ist-meine-freundin\/id_5294527\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Die Zukunft ist meine Freundin<\/span><\/a>&#8222;, das ebenfalls die Zukunftsthemen behandelt sowie ganz viele pers\u00f6nliche Gespr\u00e4che im ganzen Land. Richtig viel Arbeit also &#8211; aber Arbeit an der Zukunft, nicht am Gestern. Es gibt nicht nur einen Grund f\u00fcr den Erfolg &#8211; es gibt derer viele. Und auch wenn sie sich nicht immer sofort auszahlen: am Wahltag kommt alles zusammen. Auf jeden Fall war es eine sch\u00f6ne Geschichte, so mit richtigem Happy-End.<\/p>\n<p>Am 5.9.2013 ver\u00f6ffentlichte Infratest Dimap im Auftrag des SWR eine Umfrage f\u00fcr Rheinland-Pfalz. CDU: 43%, SPD: 34%. Ein 9-Prozent Vorsprung ist schon eine Hausnummer. In den n\u00e4chsten zweieinhalb Jahren w\u00fcrde die SPD in keiner einzigen Umfrage an der CDU vorbeiziehen. Bis zur allerletzten der Forschungsgruppe Wahlen vom 10. M\u00e4rz 2016 \u2013 drei Tage vor dem Wahltag. Dazwischen lag sehr viel Arbeit, sehr viel gegenseitiges Vertrauen, manche harte Entscheidung und viel professionelles Handwerk.<\/p>\n<p>Als am Sonntagabend die ersten Trends die Runde machten, munkelte man von einem Vorsprung der SPD vor der CDU in H\u00f6he von 1-2%. Ich h\u00e4tte auch 0,1% genommen, Hauptsache st\u00e4rkste Partei. Am Ende eines fr\u00f6hlichen Abends lag die SPD dann fette 4,4% vorne. Hinterher kamen wieder ein paar Journalisten und wollten von mir \u201edie eigentlichen\u201c Gr\u00fcnde f\u00fcr den eindeutigen Sieg der Ministerpr\u00e4sidentin. Ich antwortete dann immer: \u201eDie eigentlichen Gr\u00fcnde kann man seit zwei Monaten in meinem Blog nachlesen. Andere gibt es nicht.\u201c<\/p>\n<p>Und das ist so. Viele dachten, mein Blog sei so eine Art \u201eSpin-Plattform\u201c, aber entgegen der allgemeinen Einsch\u00e4tzung, war ich noch nie ein Spin-Doctor. Was ich \u00fcber die letzten Wochen zur Wahl in Rheinland-Pfalz geschrieben habe, war nicht nur meine feste \u00dcberzeugung, sondern Punkt f\u00fcr Punkt durch unsere quantitative und qualitative Forschung gedeckt.<\/p>\n<p>Wir f\u00fchren keine Wahlk\u00e4mpfe aus dem Bauch heraus. Das w\u00e4re unprofessionell. Wir f\u00fchren auch keine Wahlk\u00e4mpfe auf Grundlage von geraunten \u201eR\u00fcckmeldungen von der Basis\u201c oder \u201eMir haben viele Leute in letzter Zeit gesagt, dass&#8230;\u201c Denn f\u00fcr solche F\u00e4lle hat Gott die Sozialforschung erfunden und ich muss sagen, da hatte er einen guten Tag erwischt.<\/p>\n<p>Kurz zusammengefasst: Es ging um Vertrauen, Verl\u00e4sslichkeit, Erfahrung und Haltung. Malu Dreyer empfanden die Menschen als glaubw\u00fcrdig und selbst ihre umstrittene Absage der \u201eElefantenrunde\u201c im SWR wurde ihr am Ende zum Vorteil. Zitat aus einer Fokusgruppe: \u201eIch bin da nicht einer Meinung mit ihr, aber dass sie das so durchgezogen hat: Alle Achtung.\u201c<\/p>\n<p>Konsequent durchgezogen hat auch Julia Kl\u00f6ckner ihre v\u00f6llig inkonsequente Haltung zur Fl\u00fcchtlingspolitik der Bundeskanzlerin. Die eiskalte Berechnung, dass sie Montag und Dienstag der Kanzlerin in den R\u00fccken fallen k\u00f6nne, Merkel aber Mittwoch dann auf einer Veranstaltung wieder gute Miene zum b\u00f6sen Spiel machen m\u00fcsse, war einfach zu plump, um die Leute nicht abzusto\u00dfen.<\/p>\n<p>Hinzu kam eine Retro-Politik von Julia Kl\u00f6ckner in den Bereichen \u201eHerdpr\u00e4mie\u201c, \u201eGeb\u00fchren f\u00fcr Bildung\u201c und ihre permanente Kritik an sozialen Errungenschaften wie dem Mindestlohn, die sie deutlich von der modernen Merkel-CDU abtrennte. Die junge Frau Kl\u00f6ckner vertrat in ihrem Wahlkampf eine viel \u00e4ltere, r\u00fcckw\u00e4rtsgewandte CDU als die Bundesvorsitzende und Kanzlerin. Das schadete ihr in den modernen Milieus, die Merkel f\u00fcr die CDU in den letzten Jahren erschlossen hat.<\/p>\n<p>Hauptschuldiger an den CDU-Niederlagen in Rheinland-Pfalz und Baden-W\u00fcrttemberg ist aber Horst Seehofer. Der alte Bluthund <a href=\"http:\/\/frank-stauss.de\/index.php\/seehofers-afd-kloeckners-schande\/\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Heiner Gei\u00dfler<\/span><\/a> hat Seehofer auch in einem sehr interessanten Interview f\u00fcr die Erosion der CDU und das Erstarken der AfD direkt verantwortlich gemacht. Und Julia Kl\u00f6ckner hatte dann nichts Besseres zu tun, als eben diesen Spalter in ihren Wahlkampf einzuladen.<\/p>\n<p>Diesem Wackelkurs entgegen stellte sich eine Ministerpr\u00e4sidentin mit Haltung und einem unverr\u00fcckbaren Wertefundament. Und eine Parteif\u00fchrung und Partei vor Ort, die diesen Kurs vorbehaltlos und konsequent unterst\u00fctzte.<\/p>\n<p>Schl\u00fcsselbild des Wahlkampfes ist f\u00fcr mich eine Aufnahme von zwei Wahlplakaten. Auf dem einen sieht man Julia Kl\u00f6ckner mit dem Spruch \u201eFl\u00fcchtlingszahl reduzieren\u201c sowie einem unlesbaren Abschiebegestammel darunter, auf dem anderen Malu Dreyer mit einem einzigen Wort: \u201eOffenheit\u201c. Ja, das geht. Man kann in Deutschland 2016 \u201eOffenheit\u201c plakatieren und damit Wahlen gewinnen. Oder vielleicht genau deswegen.<\/p>\n<h6><a href=\"http:\/\/frank-stauss.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Die-Entscheidung1.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-large wp-image-1414\" src=\"http:\/\/frank-stauss.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Die-Entscheidung1-300x180.jpg\" alt=\"Die Entscheidung\" width=\"300\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/frank-stauss.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Die-Entscheidung1-300x180.jpg 300w, https:\/\/frank-stauss.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Die-Entscheidung1-150x90.jpg 150w, https:\/\/frank-stauss.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Die-Entscheidung1-624x375.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 300px) 85vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\n(Bild: imago\/Hoffmann; zum Vergr\u00f6\u00dfern klicken)<\/h6>\n<p>Kommen wir zu einem weiteren Erfolgsfaktor, sowohl von Malu Dreyer in RLP als auch von Winfried Kretschmann in BaW\u00fc: das strategische Dilemma der bisherigen Koalitionspartner.<\/p>\n<p>Die W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler haben verstanden, dass es in beiden Bundesl\u00e4ndern am Ende ausschlie\u00dflich darum gehen w\u00fcrde, wer st\u00e4rkste Partei wird. Und sie wollten Winfried Kretschmann und Malu Dreyer als Ministerpr\u00e4sidenten behalten. Vielleicht noch deutlicher wollten sie weder Guido Wolf noch Julia Kl\u00f6ckner als Ministerpr\u00e4sidenten bekommen. Das war wiederum ein Problem f\u00fcr die bisherigen Koalitionspartner, der SPD in BaW\u00fc und der Gr\u00fcnen in RLP. Es war allerdings auch ein hausgemachtes Problem, das beide nicht h\u00e4tten haben m\u00fcssen. Vorausgesetzt, sie h\u00e4tten bis vor etwa sechs Wochen \u2013 als das alles bereits absehbar war \u2013 ihre Strategie \u00fcberdacht und sich klar bekannt: Koalition mit dem bisherigen Ministerpr\u00e4sidenten oder Opposition. Das haben sie nicht getan. Beide haben sich ein Hintert\u00fcrchen offen gehalten f\u00fcr Jamaica-B\u00fcndnisse oder gar direkte Koalitionen mit der CDU.<\/p>\n<p>Als nun der Wahltag n\u00e4her kam, wurde manchem W\u00e4hler klar: \u201eMist! Wenn ich in RLP die Gr\u00fcnen w\u00e4hle, bekomme ich am Ende Julia Kl\u00f6ckner\u201c oder \u201eOh Gott, wenn ich in Baden-W\u00fcrttemberg SPD w\u00e4hle, bekomme ich am Ende Guido Wolf.\u201c Und so vergingen die Tage, und so verrannen die Prozente. Gr\u00fcne in RLP und SPD in BaW\u00fc hatten \u00fcber Wochen ein gro\u00dfes Loch im Eimer und ignorierten es nach dem Motto: \u201eDas wird schon keiner merken, wenn ich nur immer weiter laufe.\u201c Am Ende war der Eimer ziemlich leer. Und was lernen wir, wenn ein Loch im Eimer ist?: \u201eDann stopf es, oh Henry, oh Henry, oh Henry, verstopf es&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>Und nun f\u00fcr alle unregelm\u00e4\u00dfigen Blogleser noch ein Best-of-Rheinland-Pfalz-Blog. Die ausf\u00fchrlichen Beitr\u00e4ge sind nat\u00fcrlich immer noch zu finden.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong><a href=\"http:\/\/frank-stauss.de\/index.php\/das-nervenflattern-der-julia-kloeckner\/\">Aus dem Blogpost \u201eDas Nervenflattern der Julia Kl\u00f6ckner\u201c vom 19.1.2016.<\/a><\/strong><\/span><\/p>\n<p>Umfragestand: FGW vom 22.1.2016: CDU 38%, SPD: 31%<\/p>\n<p>\u201eDie SPD steht nicht da, wo sie stehen sollte. Aber alle Indikatoren, die wir auch aus eigenen Forschungsergebnissen zur Verf\u00fcgung haben, zeigen: Die Unentschlossenen, die sich entscheiden, entscheiden sich im Augenblick zu \u00fcber zwei Dritteln f\u00fcr Malu Dreyer.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas ist nun der dritte Wahlkampf in Rheinland-Pfalz, den ich begleiten und aus n\u00e4chster N\u00e4he erleben darf \u2013 und es ist mit Abstand der spannendste. Das hat nat\u00fcrlich auch damit zu tun, dass die Herausforderin eine veritable Gegnerin ist, die mit allen Wassern des modernen Politmarketings gewaschen ist und vor keinem Mikro, keiner Kamera oder Tweet zur\u00fcckscheut. Allerdings zeigt die aktuelle Entwicklung auch: <strong>Je mehr die Menschen von Julia Kl\u00f6ckner sehen, desto eher entscheiden sie sich f\u00fcr Malu Dreyer.<\/strong><\/p>\n<p>Diese Wahl wird am 13. M\u00e4rz entschieden und keinen Tag fr\u00fcher.<br \/>\nDiese lapidare Feststellung war selten so zutreffend wie in diesem Wahlkampf.<br \/>\n<strong>Nicht eine lange F\u00fchrung, sondern das Timing am Wahltag entscheidet. Und im Augenblick l\u00e4uft die Zeit gegen Julia Kl\u00f6ckners CDU.<\/strong><\/p>\n<p>Es steht zu erwarten, dass Frau Kl\u00f6ckner angesichts dieser f\u00fcr sie m\u00f6glicherweise karrierebeendenen Entwicklung ganz tief in die \u201eRoland-Koch-Gedenkpopulismus-Kiste\u201c greift. Denn auch wenn sie sich selbst gerne als Verteidigerin der Kanzlerin sieht, sind ihre Absetzbewegungen un\u00fcbersehbar.\u00a0 Man kann sich jedenfalls vorstellen, dass in der CDU Rheinland-Pfalz die vielen geplanten Auftritte einer immer unpopul\u00e4reren Kanzlerin kritisch gesehen werden. F\u00fcr beide \u2013 Merkel und Kl\u00f6ckner \u2013 geht es am 13. M\u00e4rz um sehr viel \u2013 wenn nicht ums Ganze. Mal sehen, wer zuerst den Seehofer macht. Wem das am Ende helfen wird, wird man sehen. Rheinland-Pfalz mit Sicherheit nicht.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong><a href=\"http:\/\/frank-stauss.de\/index.php\/auch-du-julia-brutus-kloeckner\/\">Aus dem Blogpost: \u201eAuch Du, Julia Brutus-Kl\u00f6ckner\u201c vom 22.2.2016.<\/a><\/strong><\/span><\/p>\n<p>Umfragestand: Infratest Dimap vom 11.2.2016: CDU: 37%, SPD:31%<\/p>\n<p>Jetzt geht der Wahlkampf auf die Zielgerade und in den beiden Nachbarl\u00e4ndern Baden-W\u00fcrttemberg und Rheinland-Pfalz sieht es ganz danach aus, als ob die Staatskanzleien von Winfried Kretschmann und Malu Dreyer verteidigt w\u00fcrden. Einmal mehr zeigt sich, dass man sich im Rampenlicht auf Dauer nicht verstellen kann. Charakter kann man nicht programmieren.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong><a href=\"http:\/\/frank-stauss.de\/index.php\/der-trend-heisst-dreyer\/\">Aus dem Blogpost \u201eDer Trend hei\u00dft Dreyer\u201c vom 4.3.2016:<\/a><\/strong><\/span><\/p>\n<p>Umfragestand: Forschungsgruppe Wahlen vom 4.3.2016: CDU: 35%, SPD: 34%<\/p>\n<p><strong>Was wir in Rheinland-Pfalz gerade erleben, nennt sich Momentum und zwar mit hoher Dynamik und klarer Richtung zugunsten von Ministerpr\u00e4sidentin Malu Dreyer und der SPD.<\/strong> Diese Entwicklung ist noch klarer zu erkennen, wenn man sie mit der Entwicklung der SPD in den anderen wahlk\u00e4mpfenden Bundesl\u00e4ndern vergleicht. Sie ist aber nicht atypisch f\u00fcr Rheinland-Pfalz, das bei der Bundestagswahl 2013 noch zu 43,3% CDU w\u00e4hlte, so wie die CDU auch die vergangenen Bundestagswahlen in Rheinland-Pfalz immer gewann. Nicht aber die letzten vier Landtagswahlen. Jetzt liegt die CDU von Frau Kl\u00f6ckner \u00fcber 8% unter dem Wahlergebnis von Frau Merkel in Rheinland-Pfalz.<\/p>\n<p>Der Wahlkampf der CDU in Rheinland-Pfalz, man muss es so sagen, ist eine Blaupause daf\u00fcr, wie man eine Wahl auf den letzten Metern in den Sand setzt. <strong>Der Wahlkampf der CDU ist unkonzentriert, unentschieden, unglaubw\u00fcrdig in der zentralen Politikfrage und hat zu allem \u00dcberfluss auch noch eine erratische Frontfrau an der Spitze.<\/strong><\/p>\n<p>Zuletzt erlebte ich eine solche Entwicklung in NRW 2010, als J\u00fcrgen R\u00fcttgers seinen sicheren Vorsprung erst einb\u00fc\u00dfte und in den letzten acht Tagen v\u00f6llig verlor. Die letzten Umfragen von ZDF und ARD sahen damals acht Tage vor der Wahl die R\u00fcttgers-CDU mit 2% \u2013 4% vorne. Die Ministerpr\u00e4sidentin hie\u00df dann Hannelore Kraft.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/frank-stauss.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Stauss_Dreyer.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-large wp-image-1417\" src=\"http:\/\/frank-stauss.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Stauss_Dreyer-300x225.jpg\" alt=\"Stauss_Dreyer\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/frank-stauss.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Stauss_Dreyer-300x225.jpg 300w, https:\/\/frank-stauss.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Stauss_Dreyer-150x113.jpg 150w, https:\/\/frank-stauss.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Stauss_Dreyer-624x468.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 300px) 85vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Mainz, Sendegeb\u00e4ude des SWR, 1. M\u00e4rz 2016, etwa 90 Sekunden nach Ende des TV-Duells. Das war ein guter Tag. Ein noch besserer sollte folgen.<\/p>\n<p>Umfragenstand am 1.3.: CDU 36%, SPD 32%.<br \/>\nWahlergebnis am 13. M\u00e4rz: CDU: 31,8%, SPD 36,2<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus \u00fcber 10% R\u00fcckstand in drei Monaten einen Vorsprung von 4,4 % rauszuholen gelingt wohl nur der einzigartigen Malu Dreyer. Allerdings mit etwas Unterst\u00fctzung von Julia Kl\u00f6ckner, Horst Seehofer und einem l\u00f6chrigen Eimer. An dieser Stelle werde ich nicht die ganze Geschichte der Malu-Dreyer-Kampagne erz\u00e4hlen, da es sich um eine sehr lange Geschichte handelt. Vielleicht &hellip; <a href=\"https:\/\/frank-stauss.de\/index.php\/am-ende-einer-langen-kampagne\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eAm Ende einer langen Kampagne.\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/frank-stauss.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1416"}],"collection":[{"href":"https:\/\/frank-stauss.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/frank-stauss.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/frank-stauss.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/frank-stauss.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1416"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/frank-stauss.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1416\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1430,"href":"https:\/\/frank-stauss.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1416\/revisions\/1430"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/frank-stauss.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1416"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/frank-stauss.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1416"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/frank-stauss.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1416"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}